Chronik‎ > ‎Von 2000 bis 2009‎ > ‎

Referat für Lesben, Schwule und Transgender

Die Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule, Transgender, arbeitet zuverlässig in vielen Aufgabengebieten. Sie wurde mittlerweile im Stadtrecht verankert und hat für viele Fachausschüsse beratende Mitglieder benannt. Auf der Verwaltungsseite wachsen – wie auch für die anderen bestehenden Stadtarbeitsgemeinschaften – die Anforderungen und Aufgaben. Eine Gleichbehandlung mit den anderen wichtigen Gruppen, wie Migrantinnen und Migranten, Menschen mit Behinderung, die Seniorinnen und Senioren halten wir für erforderlich.

Die Stadtarbeitsgemeinschaft braucht, neben zahlreichen weiteren Einrichtungen, einen kompetenten Ansprechpartner in der Verwaltung. Auf Antrag von SPD und Grünen hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 30.06.2009 die Verwaltung beauftragt, ein Referat für Lesben, Schwule, Transgender einzurichten. Das Referat soll Ansprechpartner zu allen Fragen von Lesben, Schwule und Transgender sein.

Darunter zählen:
  • Konzeption und Koordinierung der städtischen Aktivitäten,
  • Mitarbeit bei der Erstellung und Umsetzung des Diversity-Konzeptes
  • Ansprechpartner für und Zusammenarbeit mit Organisationen
  • Ombuds- und Beratungsfunktion,
  • Antidiskriminierungsarbeit
  • Interessenvertretung in städtischen Gremien,
  • Geschäftsführung der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule, Transgender
  • Überregionale Zusammenarbeit.

Die Beratungs- und Präventionsarbeit im klassischen Sinn, wie sie erfolgreich von den freien Trägern gemacht wird, zählt nicht zu den Aufgaben des Referats. Die Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule, Transgender soll bei der Auswahl geeigneter Bewerberinnen und Bewerber für die Referatsleitung ein Mitwirkungsrecht erhalten.

http://nrwschwusos.de/files/referat-fur-lesben-schwule-und-transgender.pdf